Flexitarier oder „Teilzeitvegetarier“

Wenn du nicht möchtest, musst du aber nicht unbedingt vollkommen auf Fleisch verzichten – trotz der ungünstigen Fettsäuren ist es ein guter Nährstofflieferant: Es enthält zum Beispiel viel Eiweiß, Eisen und Vitamin B12. Vegetarier können diese Nährstoffe zwar auch über pflanzliche Lebensmittel aufnehmen, doch zum Beispiel Eisen aus Fleisch kann der Körper besser verwerten als pflanzliches Eisen.

Wie wäre es, ein „Teilzeitvegetarier“ beziehungsweise Flexitarier zu werden? Diese ernähren sich vorwiegend vegetarisch, gönnen sich aber hin und wieder einmal ein Stück Fleisch. Wenn es soweit ist, solltest du darauf achten, möglichst mageres, weißes Fleisch zu wählen: Es enthält weniger Fett und ist daher in der Regel auch für die Haut besser verträglich. Bei fleischlosen Gerichten sind Hülsenfrüchte wie Linsen oder Bohnen empfehlenswerte Beilagen – sie sättigen gut, enthalten viel Eiweiß und sind damit ein guter „Fleischersatz“.

Oft fällt es leichter, den Fleischkonsum nach und nach zu reduzieren als sofort komplett darauf verzichten. Wenn es gut läuft und es deiner Haut besser geht, kannst du dir überlegen, ob du weiterhin Flexitarier bleibst oder zum „Vollzeitvegetarier“ werden möchtest.