Gesichtscreme selber machen: Das Rezept

  • 10 g Bienenwachs
  • 15 g Kakaobutter
  • 60 ml Mandelöl
  • ätherisches Öl (Vanille passt sehr gut zu Mandel)
  • Küchenthermometer

Mandelöl, Bienenwachs und Kakaobutter zusammengeben und im Wasserbad auf 60 Grad erhitzen. Vermische die Zutaten so lange, bis sie geschmolzen sind. Die Masse vom Herd nehmen und etwa fünf Minuten weiter gleichmäßig rühren. Nun das ätherische Öl nach Belieben der cremigen Mischung beigeben. Das Öl sorgt noch einmal dafür, dass die Masse sämiger wird. Abkühlen lassen und hin und wieder noch einmal rühren. In ein Gefäß füllen.

Gesichtscreme selber machen: Die Haltbarkeit

Selbstgemachte Kosmetik ist immer „frische Kosmetik“, das heißt, es sind keine Konservierungsstoffe enthalten, so dass man die Gesichtscreme zügig aufbrauchen sollte. Eine allgemeine Aussage zur Haltbarkeit gibt es bei selbstgemachter Kosmetik nicht. Wenn du also deine Gesichtscreme selber machen willst, solltest du diese Faktoren beachten:

  • Hygiene: Damit die Creme nicht schon von Beginn an zum Nährboden für Bakterien und Keime wird, müssen Instrumente, Arbeitsfläche und Behältnisse so sauber wir möglich sein. Kochendes Wasser desinfiziert. Wer auf Nummer sichergehen will, stellt die Gefäße im Anschluss für 20 Minuten bei 140 Grad in den Backofen.
  • Öle konservieren: Gerade Kosmetika mit einem hohen Wasseranteil (bestimmte Gele) haben ein schnelles Verfallsdatum (etwa acht Tage). Wenn du eine länger haltbare Gesichtscreme selber machen willst, solltest du zu Ölen greifen. Diese konservieren auf natürliche Art und Weise. Sind zudem keine frischen Zutaten wie Kräuter oder Ingwer enthalten, kannst du dir eine Gesichtscreme selber machen, die bis zu sechs Monaten haltbar ist.
  • Immer Etikettieren: Am besten direkt nach dem Abfüllen der Lieblingscreme ein Etikett mit dem Datum auf das Gefäß kleben. Dann kann man das Verfallsdatum besser abschätzen. Bewahrt man die Kosmetik im Kühlschrank auf, kann man der Entstehung von Bakterien und Keimen zusätzlich entgegenwirken.